Wirkungsweise!

Athleta Laser

Wirkungsweise des Lasers

  1. Bei der Behandlung dringen die Laserstrahlen in die schmerzenden Muskeln oder Gelenke ein. Dadurch werden die Durchblutung und die Bildung kleiner Blutgefäße verbessert, was den Heilungsprozess fördert.
  2. Die erhöhte Durchblutung führt gleichzeitig auch zur Hemmung eventueller Entzündungen und Ödeme.
  3. Durch die Entzündungshemmung werden Schmerzen im bestrahlten Bereich gelindert.
  4. Die Wirkung gegen muskuläre Schmerzen ist von der FDA anerkannt und wird als LLLT (low level laser therapy) oder LED (light emitting diode therapy / photobiomodulation) bezeichnet.

Die Geschichte von Lasern zu Behandlungszwecken

1903 erhielt Dr. Nils Finsen einen Nobelpreis für seinen Beitrag zur Behandlung von Krankheiten durch konzentrierte Bestrahlung mit Licht, insbesondere von Lupus vulgaris, einer Form der Hauttuberkulose. 1960 konstruierte Professor Maiman den ersten funktionstüchtigen roten Rubinlaser, doch erst 1967 konnten E. Mester u. a. das Phänomen „Laser-Biostimulation“ präsentieren. 1999 präsentierten H. Whelan u. a. ihre Arbeit über die medizinische Anwendung von lichtemittierenden Dioden (LED) zur Anwendung in der NASA-Weltraumstation. Danach erschienen über 400 randomisierte, doppeltblinde, placebokontrollierte Phase III-Studien mit mehr als 4.000 Laboruntersuchungen der LLLT (Low-Level-Lasertherapie). Ein Laser ist eine Einheit, die mit optischer Verstärkung durch stimulierte Emission elektromagnetischer Strahlung Licht erzeugt. Lasergeräte werden entsprechend ihrer potenziell schädlichen Strahlungswirkung auf die Augen in vier Hauptklassen eingeteilt.

  • Klasse 1 / 1M – CD-Spieler u. a. 
  • Klasse 2 / 2M – Laserpointer 
  • Klasse 3R / 3B – LLLT-Geräte, CD- und DVD-Brenner
  • Klasse 4 – Chirurgische Laser

Wirkungsweise eines Lasers zu Behandlungszwecken

Nach allgemeinem Verständnis ist das Enzym Cytochrome c-oxidase (COX) in Säugetierzellen der primäre Photonenakzeptor für den roten NIR-Wellenlängenbereich. In den Mitochondrien produziertes Stickstoffmonoxid (NO) kann die Respiration hemmen, indem es an COX bindet und dort Sauerstoff verdrängt, besonders in geschädigten oder hypoxischen Zellen. Jedoch kann die LLLT NO von COX photodissoziieren und dadurch die Inhibition der mitochondrialen Respiration durch übertriebene NO-Bindung abwenden. Der Prozess der lichtvermittelten Gefäßverengung wurde erstmals 1968 von R. F. Furchgott beschrieben, und seine Forschung über die biologischen Eigenschaften von Stichstoffmonoxid führte letztlich dazu, dass ihm 1998 der Nobelpreis für Medizin verliehen wurde. Die LLLT ist in der Lage, das Redoxpotenzial der Gesamtzelle in Richtung höherer Oxidation zu ändern durch Erhöhung der Konzentration reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und Verminderung der Konzentration reaktiver Stickstoffspezies (RNS).

Es wurde gezeigt, dass die LLLT in geringen Dosen die Zellteilung von Fibroblasten, Keratinozyten, Endothelzellen und Lymphozyten erhöht. Als Weiterleitungsmechanismus wird diskutiert, dass die Photostimulation der Mitochondrien zur Aktivierung der Signalwege und Hochregulierung von Transkriptionsfaktoren führt, was letztlich die Wachstumsfaktoren ansteigen lässt. Die LLLT kann die Neovaskularisation verbessern, die Angiogenese fördern und die Kollagensynthese erhöhen, was für die Heilung akuter und chronischer Wunden förderlich ist. In vielen Untersuchzungen wurde beobachtet, dass die LLLT eine zweiphasige Dosis-Wirkungs-Kurve hat, wodurch geringere Lichtdosen wirksamer sind als höhere. Es wurde gezeigt, dass diese geringen Lichtdosen Haut, Nerven, Sehnen, Knorpel und Knochen heilen können. Diese zweiphasige Dosis-Wirkungs-Kurve kann aus folgenden Gründen wichtige Konsequenzen für die Anwendung der LLLT zur Schmerzlinderung haben: In geringer Intensität stimuliert die LLLT die Mitochondrien und erhöht deren Membranpotential, wodurch möglicherweise der Stoffwechsel und die Weiterleitung von Aktionspotenzialen in Neuronen eher erhöht als vermindert wird.

Hingegen hat die LLLT in viel höherer Intensität, fokussiert auf eine Stelle des Nervs, die entgegengesetzte Wirkung. Der mitochondriale Metabolismus der Nervenfasern der Gruppen C und A-Delta wird gehemmt und das mitochondriale Membranpotential reduziert, wodurch eine Blockade des Nervs induziert wird. Aus diesem Grund ist im Lieferumfang aller Athleta Lasergeräte eine Behandlungsanleitung inbegriffen. Die Behandlungsanleitung gibt konkrete und exakte Zeiten für die Behandlung diverser Verletzungen an.